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Verpackungsfirma Aluxflexpack strebt an die Schweizer Börse
Zusammenfassung:An der Schweizer Börse zeichnet sich der vierte Neuzugang des Jahres ab. Der Verpackungshersteller Aluflexpack will noch im zweiten Quartal an die SIX gehen, wie die schweizerisch-kroatische Firma am Montag mitteilte. Di
Zürich (Reuters) - An der Schweizer Börse zeichnet sich der vierte Neuzugang des Jahres ab.
Der Verpackungshersteller Aluflexpack will noch im zweiten Quartal an die SIX gehen, wie die schweizerisch-kroatische Firma am Montag mitteilte. Die Ausgabe von neuen Aktien soll dem Unternehmen brutto rund 140 Millionen Euro einbringen. Das Geld will Aluflexpack in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Automatisierung und in zielgerichtete Zukäufe stecken. Zudem will der Mehrheitseigner Montana Tech Components im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption weitere Aktien in Höhe von bis zu 15 Prozent des Angebotsvolumens anbieten. Montana bleibe nach dem Börsengang der Mehrheitseigentümer.
Die Firma, die dem österreichischen Investor Michael Tojner gehört, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 191,8 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2019 wuchsen die Verkaufserlöse auf 50,6 von 40,8 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum und die um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinnmarge (Ebitda) betrug 13,9 Prozent. Die aus dem kroatischen Umag stammende Aluflexpack - ursprünglich Foljaplast - stellt Plastikfolien, Alufolien und Papiere für Zigaretten, Arzneimittel und Lebensmittel her und zählt Unternehmen wie Nestle, Ferrero, Coca-Cola, Sanofi, Lactalis und Dr. Oetker zu seinen Kunden. Tojners Holding Montana Tech war mit Co-Investoren 2012 eingestiegen und hatte das Unternehmen mit Zukäufen ausgebaut. Geführt wird Aluflexpack inzwischen aus dem schweizerischen Reinach bei Basel. Tojner ist einer der Gründer des Wettanbieters bwin und ist in Deutschland vor allem als Mehrheitseigentümer des Batterieherstellers Varta bekannt, den er 2017 an die Frankfurter Börse gebracht hatte.
Organisiert wird der Aluflexpack-Börsengang von Berenberg als Global Coordinator. Mit an Bord sind auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die Raiffeisen Centrobank als Co-Lead-Manager. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits Ende Mai über die Börsenpläne berichtet. Bislang haben im laufenden Jahr das Medizintechnikunternehmen Medacta, der Zugbauer Stadler Rail und der Augenheilkonzern Alcon den Sprung aufs Börsenparkett in Zürich geschafft.
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